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01.06.2004
  Newsletter: Juni 2004  
   
 

Inflation ist wieder hoffähig geworden

Datum: Juni 2004
verantwortlich für den Inhalt: Dipl.-Kfm. Winfried Hilger GmbH
Autor: Winfried Hilger

 
   
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Wirtschaftsmeldungen der letzten Tage und Wochen haben gezeigt, dass die früher eindeutig erkennbaren, in den vergangenen Jahren vorübergehend verschwommenen Korrelationen zwischen den wirtschaftspolitischen Zielen Vollbeschäftigung, Preisstabilität und Wirtschaftswachstum wieder präziser wahrnehmbar sind. Der weltweit konjunkturbedingte Abbau von Produktionskapazitäten führt dazu, dass bereits punktuell einsetzende Wirtschaftsbelebungen zu Kapazitätsengpässen und damit zu Preiserhöhungen führen. Nicht nur die enorme Ölpreiserhöhung der letzten Wochen, die zwar auch terrorismusbedingt ist, kann als ein Beispiel dafür aufgeführt werden, sondern auch die bis zu 40%-igen Erhöhungen der Stahl- und Schrottpreise - bedingt durch Nachfrageerhöhungen u.a. auf dem chinesischen Markt - sind ebenfalls Beispiele dafür.

Ereignisse dieser Art in Verbindung mit einem nicht mehr zu übersehenden Wirtschaftswachstum in den USA haben zur Folge, dass in absehbarer Zeit die Inflation wieder zunehmen und die Zinsen wieder steigen werden. Sollten sich diese Trends fortsetzen, werden auch bald wieder die seit Jahren vernachlässigten Sachwerte, insbesondere Immobilien, auf der Prioritätsliste der Anleger ganz oben stehen. Dies gilt umso mehr, als die Politik zwischenzeitlich die seinerzeit bei der Euro-Einführung getroffenen Stabilitätsmaßnahmen aufgegeben hat.

Ein bisschen Inflation ist wieder hoffähig geworden.
Die negativen Aspekte der Inflation sind längst vergessen. Die hohe Arbeitslosigkeit scheint nur auf Kosten der Stabilität bekämpfbar zu sein. Auch die in den letzten Tagen von verschiedensten politischen Seiten gemachten Vorschläge zur Mehrwertsteuererhöhung wären zur Anheizung der Inflation geeignet. Den besten Schutz vor der Inflation können Sachwerte, insbesondere Immobilien bieten. Die Nachfrage nach Immobilien wird aus diesem Grunde in den nächsten Jahren erheblich zunehmen, so dass auch der in den letzten Jahren festzustellende Preisverfall wieder aufgeholt und das seinerzeitige Höchstniveau sogar übertroffen wird.

Dies gilt trotz der derzeit negativen demographischen Erwartungen. Trotz der in Deutschland und in ganz Europa viel zu niedrigen Geburtenzahlen wird die Bevölkerung auf Dauer kaum abnehmen, so lange Deutschland bzw. Europa wirtschaftlich attraktiv bleiben. Die offenen Grenzen werden dafür sorgen, dass unabhängig von der jeweiligen Regierung, in dieses Bevölkerungsvakuum genügend arbeitswillige Menschen aus weltweit ärmeren Ländern hinzustoßen werden. Auch andere Umstände, z.B. die begrenzte Lebensdauer von Immobilien und die dadurch bedingte Notwendigkeit zur Ersatzbeschaffung, qualitative und quantitative Veränderungen bei Wohn- und Gewerbeimmobilien, werden dazu führen, dass trotz der derzeit noch negativen demographischen Entwicklung die Nachfrage nach Immobilien wieder größer sein wird als das Angebot, so dass die Immobilienpreise wieder steigen werden.

Zusätzlich ist der, die Fundamentalfakten überzeichnende, psychologische Faktor zu beachten. Nicht die derzeit möglicherweise geringfügig schrumpfende Bevölkerung ist Ursache für Leerstände von Wohn- und Gewerbeimmobilien, sondern die große Zahl von Arbeitslosen und mangelnde Perspektiven zur Überwindung dieser ökonomisch unbefriedigenden Situation. Die dadurch bedingte Lethargie sowohl bei Konsumenten als auch Unternehmen trug in den vergangenen Jahren ebenfalls zum Rückgang der Immobiliennachfrage und damit zur Immobilienpreisreduzierung bei. Inzwischen hat sich weltweit das konjunkturelle Blatt gewendet. Amerika und Asien haben ein Wirtschaftswachstum von 5% erreicht. Selbst eine konjunkturfeindliche Wirtschaftspolitik in Deutschland könnte angesichts dieser Fakten nicht verhindern, dass sich diese positive Entwicklung zumindest abgeschwächt auch in Deutschland niederschlagen wird.

Angesichts dieser Erkenntnisse sollten Sie es nicht versäumen diesen optimalen Zeitpunkt für Immobilieninvestitionen zu nutzen! Ähnlich wie an der Aktienbörse, können Sie aus den o.e. Erkenntnissen Ihre Vorteile ziehen, indem Sie zu den ersten gehören, die in den noch schlummernden Immobilienmarkt investieren:

  • Immobilien zu Niedrigstpreisen
  • Erwerb von Spitzenimmobilien an Spitzenstandorten die üblicherweise nicht über den Markt erhältlich sind
  • Finanzierungen zu Niedrigzinsen, die derzeit noch möglich sind
  • steuerliche Initialzündung wie bei keiner anderen Vermögensanlage: 25%-iger "Kaufpreisrabatt" (bei Höchstprogression) durch Steuerersparnis

    Mit freundlichen Grüßen

    Winfried Hilger

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