Melden Sie sich zum E-Mail-Newsletter an. Wir informieren Sie gerne. E-Mail-Adresse eintragen und "anmelden".

01.10.2002
  Newsletter: Oktober 2002  
   
 

Steuern: Rahmenbedingungen besonders günstig

Datum: Oktober 2002
verantwortlich für den Inhalt: Dipl.-Kfm. Winfried Hilger GmbH
Autor: Winfried Hilger

 
   
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Ungewissheit aus der Vorwahlzeit über die künftige Wirtschafts- und Steuerpolitik schien vor 2 Tagen beendet zu sein. Ein 10 Milliarden Euro Haushaltsloch sollte mit folgenden Steuererhöhungen gestopft werden:

  • Die ab 01.01.2003 beschlossene Einkommensteuerreduzierung wird zur Finanzierung der Flutkatastrophekosten rückgängig gemacht.
  • Der wiedererstarkte grüne Koalitionspartner drängt darauf, an der vorübergehend bereits aufgegebenen 3. Stufe der Energiesteuer festzuhalten.
  • Wiedereinführung der privaten Vermögenssteuer und die Erhöhung der Erbschaftssteuer.
  • Auch wird über die Erhöhung von Umsatz- und Tabaksteuern diskutiert.

    Irritiert und mit großer Skepsis nimmt man nach dem ersten Koalitionsverhandlungstag zur Kenntnis, dass es zu keinerlei Steuererhöhungen (abgesehen von der o.e. Verschiebung der zum 01.01.03 geplanten ESt-Senkung) kommen soll. Statt dessen soll das Loch u.a. durch Subventionsabbau gestopft werden. In diesem Zusammenhang sollte man wissen, dass es sich bei sogenannten indirekten Subventionen um Steuervergünstigungen handelt. Insofern haben Steuererhöhungen und Subventionsabbau den gleichen Effekt: die Steuerlast wird erhöht. Und, ob es beim Verzicht auf Steuererhöhungen bleibt, vermag niemand zu sagen.
    Als Fazit kann festgehalten werden, dass die gegenwärtige Politik ihr Heil nicht in der Wachstums- und Beschäftigungspolitik sucht, sondern in Steuererhöhungen.

    Je höher die Steuerlast um so sinnvoller und lohnender ist es, sich mit dem Thema “Steuersparen“ zu beschäftigen.
    Die Voraussetzungen, bei der Suche nach Steuerreduzierungsmöglichkeiten fündig zu werden, liegen vor. Die große Zahl von Steuergesetzen mit einer Vielzahl von komplizierten und unverständlichen Vorschriften, die alljährlichen, vielfach mit heißer Nadel gestrickten und daher nicht genügend durchdachten Steuerergänzungen, die zudem ständig und mit zunehmender Geschwindigkeit von Gerichten interpretiert werden müssen, lassen Steuerlücken entstehen, die zur Erzielung von Steuerersparnissen genutzt werden können.

    Da Steuersparen nur in Verbindung mit Investitionen möglich ist, spielen auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Erfolg von Steuersparmaßnahmen eine entscheidende Rolle. Mittel- und langfristig wirken sie sich sogar stärker aus als die steuerlichen. Diese, für den Gesamterfolg einer Steuermaßnahme wichtigen Rahmenbedingungen, waren seit langer Zeit nicht mehr so günstig wie heute. Wegen der pessimistischen Zukunftserwartungen liegen die Boden- und Baupreise und damit auch die Immobilienpreise danieder. Gleiches gilt für die Fremdfinanzierungskosten (Zinsen).
    Das hohe Steuerniveau, die vielfältigen steuerlichen Sparmöglichkeiten und die günstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sprechen für steuersparende Investitionen gerade in der heutigen Zeit.

    Übrigens: Auch der Vergleich zwischen steuerbegünstigten Immobilienanlagen und Aktienanlagen kann sich sehen lassen. Nicht nur die langfristigen Renditen beider Anlagealternativen haben sich inzwischen wieder angeglichen, sondern auch die erheblich größere Wertkontinuität der Immobilie gegenüber der Aktie lässt vielen Anlegern die Immobilie symphatischer erscheinen.

    Mit freundlichem Grüßen

    Winfried Hilger

  •  
         
     
      [ Philosophie ] [ Produkte ] [ Unternehmen ] [ Kontakt ] [ Glossar ] [ Home ] [ Sitemap ] [ Impressum ]