| |
Sehr geehrte Damen und Herren,
in unsicheren Zeiten sind sichere Anlagen gefragt. Sachanlagen, insbesondere Immobilien, sind eine der sichersten Anlagealternativen. Nach den Ereignissen der letzten Tage mag diese These provokant erscheinen. Dennoch ist sie zutreffend.
Ein Vergleich mit der Anlagealternative Aktie verdeutlicht dies. Während seit dem Frühjahr 2000 ca. 40% des weltweit existierenden Aktienvermögens (Billionenverluste) zerronnen sind, führte die verwerfliche Zerstörung der beiden World-Trade-Center-Türme zu einer in Prozenten kaum meßbaren Zerstörung, gemessen an dem weltweit existierenden Immobilienvermögen. Selbst bei einer kriegerischen Auseinandersetzung, die uns allen erspart bleiben möge, könnte die o.e. These aufrecht erhalten werden.
Die Ursachen für die relativ größere Sicherheit von Immobilien gegenüber Aktien sind offensichtlich. Im Gegensatz zu Immobilien, die konkret körperlich vorhanden und weltweit gestreut sind, und die ihren konkreten Nutzen spenden und analog dazu ihren Ertrag liefern, sind Aktien lediglich indirektes Eigentum an Unternehmen, deren Wert fokussiert an den wenigen Börsen der Welt ermittelt wird. Das dem Sacheigentum vorgeschaltete Wertpapiereigentum (ver-)führt dazu, daß häufig das eigentliche hinter der Aktie stehende Sacheigentum außer acht gelassen und statt dessen vordergründig auf andere wertpapierbeeinflussende Faktoren geachtet wird. So ist es möglich, daß das Kauf- oder Verkaufsverhalten anderer Marktteilnehmer oder allgemeine konjunkturelle Erwartungen, beides gespickt mit viel Psychologie, zu Aktienkursen führen, die weit ab vom Substanz- oder Ertragswert liegen können.
Als Beispiel dafür wird auf Aktien des Neuen Marktes verwiesen, die heute von den Marktteilnehmern mit 1 oder 2% der Kurse bewertet werden, die man ihnen vor ein oder zwei Jahren zugemessen hatte. Oder die Lufthansa-Aktie, deren Wert heute von den Börsianern geringer eingeschätzt wird, als die Wertsumme der zur Lufthansaflotte gehörenden Flugzeuge. Ähnlich gravierende Wertschwankungen in kürzesten Zeiträumen sind bei Immobilien nicht denkbar. Immobilien sind nachvollziehbarer, berechenbarer, überschaubarer und daher sicherer und seriöser als Aktien. Wenn zudem fiktive Steuerverluste den Anschaffungspreis von Immobilien um 20 oder 30% ermäßigen, und die spätere Abschreibung dazu führt, daß erhebliche Teile der Ausschüttung steuerfrei sind, sollte die Wahl der richtigen Kapitalanlage in einer Zeit, in der Sicherheitsaspekte im Vordergrund stehen, nicht schwer fallen.
Diese Feststellung gilt im besonderen Maße, wenn absolute Top-Angebote, wie das Kölner Stadthaus (beste Innenstadtlage, nahezu voll vermietet), u.a. bedingt durch die derzeitigen Niedrigzinsen mit Ausschüttungen von 5% (weitgehend steuerfrei) aufwarten können.
Mit freundlichen Grüßen
Winfried Hilger
|