Melden Sie sich zum E-Mail-Newsletter an. Wir informieren Sie gerne. E-Mail-Adresse eintragen und "anmelden".

info@winfried-hilger.de
 
11.03.2011
  Newsletter: März 2011  

Nach der Krise: Inflation und steigende Zinsen

Datum: März 2011
verantwortlich für den Inhalt: Dipl.-Kfm. Winfried Hilger GmbH
Autor: Winfried Hilger

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die ökonomische Situation ist weiterhin unsicher. Die Finanz- und Bankenkrise ist gravierender als zunächst angenommen. Es wird einige Zeit dauern, bis die Folgen und damit die Risiken weiterer Markteinbrüche überwunden sein werden. Einzig der Umstand, dass die Börse die politischen Umwälzungen in Nordafrika fast unbeeindruckt zur Kenntnis nimmt, lässt darauf hoffen, dass das wirtschaftliche Wachstum fundiert ist. Folge dieser an sich positiven Entwicklung ist aber eine wachsende Inflationsangst und somit die bereits angekündigte Leitzinserhöhung durch die Europäische Zentralbank.

Wie sollten Sie als Kapitalanleger sich in diesem wirtschaftlichen Umfeld verhalten? Ein günstiger Einkaufspreis ist der erste und entscheidende Schritt zu einer erfolgreichen Kapitalanlage. Trotz der konjunkturellen Belebung bestehen noch viele Chancen, günstig zu investieren. In der Schiffs- und der Immobilienbranche können nach wie vor Krisengewinne erzielt werden.

Gleiches gilt hinsichtlich der Fremdfinanzierung. Zwar sind die Zinsen in den vergangenen Monaten gestiegen, aber sie liegen noch nennenswert unter dem langfristigen Durchschnittszins. Es reizt, Eigenkapital durch niedrigverzinsliches Fremdkapital zu ersetzen, um so die Eigenkapitalrendite zu erhöhen. Im Umgang mit Banken ist angesichts der Situation, in der sie sich befinden, jedoch Vorsicht geboten. Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir den durch Fremdfinanzierung eintretenden Liquiditätsvorteil in voller Höhe als zusätzliche Tilgung zu verwenden, um so die Bankenabhängigkeit möglichst schnell abzubauen.

Bei der Frage, in welcher Form investiert werden sollte, muss heute vor allem eine Risikostreuung empfohlen werden. Da es selten so schwierig war, Prognosen abzugeben, kann auch niemand sagen, ob es derzeit sinnvoller ist, in Gold oder Immobilien, langfristig oder kurzfristig, in den USA oder in Europa, usw. zu investieren. Was jeweils vernünftig erscheint, mag auch vom Zweck der Investition oder vom Alter des Investors abhängen. Während Anlagen für Altersversorgung primär langfristig und sicher sein müssen, können zur Erzielung möglichst hoher Renditen auch kurzfristige, spekulative Anlagen in Erwägung gezogen werden.

Mit der anliegenden Angebotsliste haben wir möglichst viele Anlageaspekte abgedeckt. Alle Angebote partizipieren jedoch gleichermaßen von den derzeit günstigen Einkaufspreisen. Ein günstiger Einkaufspreis ist der erste und vielfach entscheidende Schritt zu einer erfolgreichen Anlage.

Trotz der weggefallenen Möglichkeit, Anlaufverluste mit positiven Einkünften verrechnen zu können und der daraus resultierenden Möglichkeit einer Teilfinanzierung der Anlage aus Steuervorteilen, ist es weiterhin wichtig, steuerliche Unterschiede bei Anlageentscheidungen zu berücksichtigen. Denn je höher die Rendite ist, umso höher fällt i.d.R. die dadurch zu zahlende Steuer aus, die möglicherweise bei Anlagealternativen nicht oder geringer anfallen würde. Auch diesbezüglich beraten wir Sie gerne.

Mit freundlichen Grüßen

Winfried Hilger

 
In unserem News-Archiv finden Sie ältere Meldungen von unserer Homepage zur einfachen Recherche.
weiter
 
     
 
  [ Philosophie ] [ Produkte ] [ Unternehmen ] [ Kontakt ] [ Glossar ] [ Home ] [ Sitemap ] [ Impressum ]